„Die Glorreichen Sieben“ – eine spannende und gute Neuverfilmung ab heute im Kino

 

Wenn man Action-Kino und das Western-Genre halbwegs mag, dann ist die Neuverfilmung der „Glorreichen Sieben“ durch den großen Wild-West Regisseur Antoine Fuqua, ein brillanter und sehenswerter Streifen.

Auch etliche Jahre nach dem Bürgerkrieg in den USA in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts herrschen im Westen noch Faustrecht und Gewalt. Das Gesetz der Zentralmacht beginnt sich nur langsam durchzusetzen. Der etwas irrsinnige „Kapitalist“ Bogue versucht 1879 Farmer aus der kleinen Stadt Rose Creek zu vertreiben, um auf ihrem Land Gold zu schürfen. Um sie willfährig zu machen, lässt er von seinen Blackstone-Söldner die Kirche anzünden und den Pfarrer verprügeln. Ein Farmer widersetzt sich und wird öffentlich eiskalt ermordet.

Soweit der Vorspann. Dann erleben die Zuschauer, wie der schwarze (!) Kopfgeldjäger Sam Chisolm (Denzel Washington) – ganz wie im klassischen Western – in einer Kleinstadt das Böse bekämpft. Emma (Haley Bennett), die Witwe des ermordeten Farmers, will diesen aufrechten Mann unbedingt als Helfer. Sie bietet ihm sehr viel, von anderen Farmern eingesammeltes Geld, um Rose Creek zu befreien. Chisolm ist unwillig, aber weil sie ihm „alles“ geben will, sagt er zu: „Alles hat mir noch nie jemand angeboten.“ Emma will Gerechtigkeit – aber Rache sei auch ok, verkündet die starke Frau.

In Parallelhandlungen erfahren wir, wie sich die Männer, die Chisolm für den Kampf anwerben will, so durchs Leben schlagen. Die meisten sind aus der Bahn geworfene Menschen und nicht unbedingt per se edle Kämpfer für Recht und Ordnung. Der Schwarze stellt eine illustre Befreiungsarmee zusammen… Weiterlesen