„Traumfrauen“ – ein Film von Anika Decker mit Iris Berben, Elyas M’Barek…

„Traumfrauen“ ist das Regiedebüt der Drehbuchautorin Anika Decker („Keinohrhasen“, „Rubbel die Katz“). Der Film ist eine nette Komödie, die aber mit bekannten Schauspielern großartig besetzt ist.

Margaux (Iris Berben) wird nach 35-jähriger Ehe von ihrem Mann verlassen. „Er ist von mir gegangen“, erzählt sie verschämt, denn nun lebt er mit seiner wesentlich jüngeren Physiotherapeutin zusammen. Ihre Freundin Gundula (Margarita Broich) ist empört: „Die jungen Dinger machen Sachen im Bett, da verfallen denen doch unsere Männer! Wir hatten ja nur Hauswirtschaftslehre in der Schule“

Margaux Töchter haben ebenfalls Liebeskummer, denn die jungen Männer sind auch nicht so toll. Der Freund von Leni (Hannah Herzsprung) hat plötzlich ein Kind mit einer anderen Frau. Ihre unsichere Schwester Hannah (Karoline Herfurth) quält sich mit den Machos in einer renommierten Anwaltskanzlei herum. Ein Kollege möchte lieber das neue Kugellager an seinem Fahrrad ausprobieren, als Sex mit ihr zu haben… Weiterlesen

„Traumfrauen“ Im Gespräch mit Elyas M’Barek, Hannah Herzsprung und Palina Rojinski

In Berlin sprach ich mit den Darstellerinnen Hannah Herzsprung, die gerne einmal eine Ballett-Tänzerin im Film spielen möchte und Palina Rojinski, die irritiert war, dass ihre Filmrolle in „Traumfrauen“ als so männlich erlebt wurde. Beide erzählten, dass die Dreharbeiten mit der Filmemacherin Anika Decker unglaublich viel Spaß gemacht hätten und sehr harmonisch gewesen seien. „Das war ein „Aphroditentempel“, meint Rojinski. Bei ihrem Regiedebüt hätte Decker auch allen Akteurinnen genügend Raum für Improvisationen gelassen, so festgelegt seien die Dialoge gar nicht gewesen. Der Titel „Traumfrauen“ sei natürlich augenzwinkernd gemeint gewesen. Decker hatte Elyas M’Barek die Rolle auf den Leib geschrieben, doch der fühlte sich nicht als Hahn im Korb. Bescheiden meinte er, es seien doch auch andere Männer am Set gewesen. Wir stellten ihm drei weitere Fragen:

Wie war der Dreh mit so vielen Frauen?

„Es war natürlich sehr wichtig, dass eine Frau diesen Film gemacht hat, weil ja viele Dinge angesprochen und gezeigt werden, die man als Mann gar nicht so weiß… Weiterlesen